Gemeinschaftsbildung

Gemeinschaft entsteht - stanko 2011

Gemeinschaft entsteht – stanko 2011

Wie entsteht Gemeinschaft? Wie ein wirkendes Wir-Feld?

Der Versuch gegenseitiger Wahrnehmung – mal mit Worten, mal ohne durchströmt den wachen Geist, die achtsame Seele und den stillen Körper und ermöglicht ein Eintauchen in dieses sich öffnende Wir-Feld. Ein Feld, daß keine Wertung, keine Ausgrenzung kennt. Ein wacher Impuls für das stille Sein – ein pulsierendes Kreisen, innen wie außen spannt den Bogen, formt den Ring und schafft Verbundenheit. Oder auch nur die Potenz von Verbinden, Knüpfen, Ver-und Entflechten.

Stille, Achtsamkeit und gegenwärtige Wahrnehmung bleibt als Essenz, ist da und wächst, indem sie sich verströmt. Wird dadurch nicht weniger, nur essentieller, tiefer und weiter (nicht räumlich), berührt uns und aktiviert den Schmerzkörper. Es gibt darin nichts zu tun, nichts zu wollen und nichts zu wissen.

Es braucht immer auch den Raum, den Anlaß, die Bereitschaft zu teilen, aufzunehmen und den anderen so zu nehmen wie er ist, die andere so sein zu lassen, wie sie ist. Ein Prozeß, schwer zu beschreiben aber zutiefst befriedend und heilsam.

Mein Herzens-Dank dafür an die „Wahlverwandschaften“

Energie ohne Zentrum

Vollkommene Stille

Die vollkommene Stille des Geistes ist ein außergewöhnlicher Zustand; er ist höchst empfänglich, sensitiv, grenzenlos lebendig und sich aller Bewegung im Außen bewußt und dennoch still. Weil die Stille immanent wirkt, wird der Zustand als völlig offen erlebt werden, ohne Hindernisse, ohne geheime Wünsche oder verstecktes Wollen.

blaues-feld-hell

Blaues-feld-hell – 2010 – Öl auf MDF-Platte – 100 x 100

Das Sein darin ist still und bereit, weil es keinen Konflikt oder Widerstand im Außen gibt. Diese Offenheit führt das Sinneserlebnis an seine Grenzen und gewährt Ausblick in ein gegenwärtiges Sein, das noch nicht ist, aber immer schon war und sich gleichzeitig gegenwärtig wirksam zeigt, indem die Seele bereit ist in dieses Fließen einzutauchen ohne unter zu gehen. Gegenwärtigkeit ergreift und erfüllt die Herzkraft mit der Ahnung von Unendlichkeit.

Inspiriert von „Krishnamurti“ an einem Schnee zerzausten  11.Dezember